Pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft

Sprachliche Bildung ist ein Thema, das zurzeit viele Schulen bewegt, gerade auch vor dem Hintergrund eines immer größeren Anteils migrationsbedingt mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler und angesichts der (wieder) in den Blick gerückten Fluchtbewegungen, in deren Folge sich viele Fragen neu stellen.
Mit den Qualifizierungsmodulen Durchgängige Sprachbildung und pädagogische Professionalität in der Migrationsgesellschaft (2016) möchte die LaKI (Landesweite Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren NRW) Schulen und Pädagog_innen dabei unterstützen Herausforderungen zu meistern und zugleich Chancen zu erkennen und zu nutzen.

Module Sprachbildung

Was hat sprachliche Bildung mit Haltungen und Einstellungen zu tun?

Grundlegend erscheint dabei die Verknüpfung von sprach(en)bezogenen Kompetenzen mit solchen, die sich durch Reflexion schulischer und gesellschaftlicher Verhältnisse sowie persönlicher Erfahrungen und Blickwinkel als professionelle Haltungen zu Migration, Diversität und Mehrsprachigkeit herausbilden.

Warum ist Mehrsprachigkeit so bedeutsam?

Der Umgang mit der (lebensweltlichen) Mehrsprachigkeit kann als Gradmesser dafür gelten, wie ernst es einer Gesellschaft und ihren Institutionen mit gleichberechtigter Teilhabe und der Wertschätzung von Vielfalt ist. Im Sinne eines roten Fadens durchzieht deshalb die Frage nach einer stärkeren Einbeziehung gegebener Mehrsprachigkeit in schulische Routinen alle Module.